Dingliche Rechte

Solche Rechte (Rechte aus einer Sache) wirken nicht nur zwischen den Partnern des Vertrages, mit dem die gegenseitigen Rechte und Pflichten festgelegt werden, sondern gegen jedermann.

Dingliche Rechte sind mit dem betroffenen Gegenstand (Grundstück, Erbbaurecht etc.) fest verbunden und haben deshalb absoluten Charakter. Um dies bei Grundstücken auch gegenüber Dritten erkennbar zu machen, werden dingliche Rechte im Grundbuch eingetragen. Das umfassendste dingliche Recht ist das Eigentum an einer Sache (z. B. eines Grundstücks). Der Eigentümer entscheidet darüber, ob er sein Eigentum an einen anderen überträgt oder ob er es belastet und einem anderen ein beschränktes dingliches Recht an seinem Grundstück einräumt. Das wirkt dann gegenüber jedem Dritten. Solche dinglichen Rechte sind z. B. das Erbbaurecht, der Nießbrauch, Dienstbarkeiten, z. B. Wegerechte, Grundpfandrechte (Hypothek, Grundschuld oder Rentenschuld) oder etwa das Vorkaufsrecht.

Dingliche Rechte bedürfen zu ihrer Entstehung der Einigung und der Eintragung im Grundbuch (§ 873 BGB). Um ihren Inhalt erkennbar zu machen, müssen sie genau beschrieben sein. Ihre Aufhebung erfolgt in der Regel durch die einseitige Erklärung des Rechtsinhabers, daß er die Löschung des Rechtes im Grundbuch bewilligt, und den Löschungsantrag des Eigentümers. Werden durch die Löschung auch Rechte Dritter beeinträchtigt, so ist auch deren Zustimmung erforderlich.

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