Gefahr, Gefahrübergang

Gemeint ist mit dem Gefahrübergang der Zeitpunkt, bis zu dem der veräußernde Vertragspartner und von dem ab der erwerbende Vertragspartner das Risiko für den Bestand des Vertragsobjektes tragen. Es geht um die nie auszuschließende Gefahr, daß der Vertragsgegenstand durch höhere Gewalt, etwa durch einen Blitzschlag, Erdbeben oder auf sonstige Weise, untergeht oder beschädigt wird. Deshalb ist es wichtig, in Immobilienverträgen den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, von dem an dieses Risiko vondem einen Vertragspartner auf den anderen Vertragspartner übergeht. In engem Zusammenhang damit steht die Frage, wann die Rechte aus den entsprechenden Versicherungsverträgen übergehen. Regelmäßig wird deshalb im Kaufvertrag vereinbart, daß mit dem Besitzübergang auch die Gefahr und auch die Rechte aus bestehenden Versicherungsverträgen auf den Käufer übergehen.

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