Hypothek

Die Hypothek ist ein Grundpfandrecht und dient der Sicherung einer bestimmten Forderung des Gläubigers dadurch, daß der Schuldner speziell für diese Forderung die Hypothek in der Dritten Abteilung des Grundbuchs für den Gläubiger hat eintragen lassen. Das belastete Grundstück haftet nur für die besicherte Forderung mit der Folge, daß notfalls – nach Kündigung der Hypothek – wie bei einer Grundschuld die Zwangsverwaltung und/oder Zwangsversteigerung des Grundstücks aus der Hypothek beim Amtsgericht beantragt und durchgeführt werden kann. Die Besonderheit der Hypothek ist, daß sie mit einer ganz bestimmten Forderung verknüpft ist. Entfällt diese Forderung ganz oder teilweise – etwa durch Erfüllung -, wandelt sich die Hypothek kraft Gesetzes in gleicher Höhe automatisch um in eine sogenannte Eigentümergrundschuld, also eine Grundschuld, die dem Grundstückseigentümer selbst zusteht, ohne daß es deswegen einer abändernden Eintragung in das Grundbuch bedarf (§ 1177 BGB).

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