Sondereigentum

Bei der Aufteilung eines Mehrfamilienhauses oder Geschäftshauses nach den Vorschriften des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) in Wohnungs- und/oder Teileigentume entsteht an den jeweiligen Wohnungen und/oder nicht zu Wohnzwecken dienenden Eigentumseinheiten Sondereigentum, wenn diese jeweils in sich abgeschlossen sind. Voraussetzung ist deshalb immer eine Abgeschlossenheitsbescheinigung der Baubehörde nach § 7 (4) Nr. 2 WEG. Das durch die Aufteilung entstandene Sondereigentum ist nach den Vorgaben des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) jeweils verbunden mit bestimmten Miteigentumsanteilen an dem Gesamtobjekt, die ihrerseits in Bruchteilen ausgedrückt werden. Die Einzelheiten dazu ergeben sich jeweils aus dem Aufteilungsplan der zugrunde liegenden Teilungserklärung des/der Eigentümer.

Der Gegenbegriff zum Sondereigentum ist das Gemeinschaftseigentum. Dabei handelt es sich um die Teile des jeweils betroffenen Gebäudes, die nach dem Aufteilungsplan nicht zu Sondereigentum werden, sondern im Miteigentum der verschiedenen Wohnungs- und/oder Teileigentümer bleiben, etwa das Treppenhaus, die nicht bebauten Grundstücksflächen, das Dach und auch die tragenden Wände und die Außenwände. Hieran können aber Sondernutzungsrechte bestellt werden.

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